Kirchenchor

Kirchenchor-Singstunde jetzt montags

Nach langer und intensiver Diskussion hat sich der Kirchenchor entschlossen, die Singstunde von Freitagabend auf Montagabend zu verlegen (Start: 06.06.2016). Der Montagabend stand schon immer zur Diskussion, scheiterte bislang jedoch an Parallelterminen einzelner Sängerinnen und Sänger. Da sich aber zunehmend auch der Freitagabend sowohl für die Chormitglieder wie auch für interessierte Einsteiger als nicht sonderlich attraktiv gezeigt hat, hat sich der Chor zum Wechsel des Singstundentermins entschlossen. Der neue Singstundentermin ist somit Montag, 19:30 Uhr im Saal des Gemeindezentrums. Geprobt werden Werke für die Mitgestaltung der Gottesdienste und weltliche Lieder zu verschiedenen Anlässen. Wir hoffen, mit dem Terminwechsel auch interessierte neue Sängerinnen und Sänger ansprechen zu können, damit wir auch künftig die reiche Tradition der Musica Sacra in unserer Gemeinde weiterhin pflegen können. Falls Sie Interesse haben, dabei mitzuwirken und jemand aus dem Kreis der aktiven Sängerinnen oder Sänger kennen, sprechen Sie ihn an. Auch das Pfarrbüro kann Ihnen bei der Suche nach einer Kontaktperson behilflich sein oder kommen Sie einfach zur Singstunde. Wir freuen uns auf Sie.                                                  

Dieter Speck, 1.Vorsitzender / Wolfgang Hausmann, Chorleiter



Aktuelle Termine




Sonntag, 05. Mai 2018, Maiandacht

18:00 Uhr

 

Ave Maria Vertonungen 

von Callaerts, Vierne, Zangl und Zwyssig




Sonntag, 01. April  2018, Ostern

10:30 Uhr


Wolfgang Amadeus Mozart, Missa in C, KV 257 

(Große Credo-Messe / Spaur-Messe)

für Soli, Chor und Orchester


Johanna Reithmeier (Sopran), Gabriele Anna Lesch (Alt), Rüdiger Knöß (Tenor) und Matthias Baur (Bass), sowie Chor und Orchester von St. Albertus Magnus, die Leitung hat Wolfgang Hausmann.



Diese Messe hat durchgehend einen freudig festlichen Charakter, besonders im Gloria und im Hosanna des Sanctus will der Jubel kein Ende nehmen. Selbst im Kyrie findet sich nur in der kurzen Einleitung eine klagende Stimmung. Ihren (posthum) beigefügten Namen verdankt sie der Tatsache, das der Ruf „Credo“ weit über 60 Mal erklingt.


Leopold Mozart hatte am 28. Mai 1778 in einem Brief an Wolfgang Amadeus eine Messe erwähnt, die dieser 1776 anlässlich der Konsekration von Ignaz von Spaur zum Weihbischof von Brixen komponierte, der mit der Familie Mozart in engem, freundschaftlichen Kontakt stand und wohl auch bei der Organisation diverser Reisen behilflich war. 

In der Mozart-Forschung herrschte lange Zeit Unsicherheit darüber, um welches Werk es sich bei dieser „Spaur-Messe“ genau handelte; lange bedachte man die Messe KV 258 (Piccolomini) mit der Bezeichnung „Spaur-Messe“. Neuere Forschung geht jedoch einhellig davon aus, dass es sich bei der „Spaur-Messe“ um die Messe in C, KV 257 handelt. Dies hatte der Musikwissenschaftler Alan Tyson 1987 durch Vergleiche der von Mozart verwendeten Notenpapiere plausibel machen können. Eindeutig bewiesen wurde dies, erst 230 Jahre nach der Entstehung, durch den Fund eines Stimmensatzes in Brixen mit handschriftlichen Eintragungen von Wolfgang Amadeus und Leopold Mozart.



ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!

Erstellt von Wolfgang Hausmann